Studiengang „Betreuung und Vormundschaft“: Studienmodul „Betreuungsmanagement“
Werden Sie Gasthörer/in im berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang „Betreuung und Vormundschaft!
Termine: 26./27.10. & 23./24.11. & 14./15.12.2012 (6 Seminartage; jeweils 09:00 – 17:00 Uhr)
Inhalt
- Organisation der Betreuertätigkeit im Sinne eines Case Managements
- Grundsätzliche Herangehensweise an einen Betreuungsfall
- Grundsätzliche Herangehensweise von parallelen Betreuungsfällen
- Ausstattung und Versicherungen
- Haftung für Pflichtwidrigkeiten
- Finanzierung der Tätigkeit (Vergütung, Aufwendungsersatz, Steuern)
- Zusammenarbeit mit Gerichten, Behörden u. a. Einrichtungen, Managementmethodiken auf ökonomischer Basis (Effizient/ Effektivität/ Qualität)
- Management der Belange des Betreuten im Sinne der Behörden- und Gesetzesvielfalt und der Koordination dieser als Methode
Case Management im Sinne der Koordination der vielfältigen Belange des Betreuten
Qualifikationsziele
Bei der erfolgreichen Beendigung dieser Lehrveranstaltung ist der Studierende zu Folgendem in der Lage (erwartete Lernergebnisse und zu erwerbende Kompetenzen):
- Kenntnisse und Anwendung zur optimalen Organisation eines beruflichen/ behördlichen Betreuerbüros
- Kenntnisse und Anwendung zur Vermeidung von Pflichtwidrigkeiten im Rahmen der Betreuertätigkeit
- Kenntnisse zur Vorsorge vor existenzbedrohenden Risiken im Rahmen der Haftung
- Gestaltung der Einnahmen der Betreuerpraxis; Geltendmachung angemessener Vergütung
- Sicherstellung der versicherungs- und steuerrechtlichen Pflichten als Betreuer
Prozessmanagement im Betreuerumfeld
Zur Organisation der gesamten Betreuertätigkeit ist die Anwendung von Managementmethoden wie Prozessmanagement, Qualitätssicherung, Risikomanagement etc. nötig. Dies muss vom Studierenden beherrscht werden und in die jeweilige Anwendungspraxis adaptierbar sein.
Sozialkompetenz: fachbezogene Positionen und Problemlösungen gegenüber unterschiedlichen Adressaten angemessen formulieren und argumentativ verteidigen können; mit anderen Fachvertretern Informationen, Probleme und Ideen konstruktiv austauschen können.
Selbstständigkeit: Leiten und beaufsichtigen in Arbeitskontexten, in denen nicht vorhersehbare Änderungen auftreten.
Verantwortung: Überprüfung und Entwicklung der eigenen Leistung und der Leistung anderer Personen.
Selbstlernkompetenz: selbstständig weiterführende Lernprozesse gestalten.
Veranstaltungsort: Berlin
Veranstalter: Steinbeis-Hochschule-Berlin GmbH
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