Interkulturelle Kompetenz in der Arbeit mit MigrantInnen und Flüchtlingen
Untersuchungen haben gezeigt, dass Migration als belastendes Lebensereignis mit mehreren Phasen unterschiedlicher Anforderungen betrachtet werden kann. Je nach Art der psychischen Bewältigungs-formen kann es zu störungsspezifischen Entwicklungen kommen, die sich häufig in chronifizierten Krankheitsbildern und Behandlungsbedürftigkeit äußern.
Ziel dieses Kurses ist die Sensibilisierung im Umgang mit KlientInnen unterschiedlicher Herkunft. Vermittelt werden theoretische Konzepte und Befunde zur interkulturellen Kommunikation anhand von Beispielen aus der therapeutischen Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen und MigrantInnen. Von besonderer Bedeutung ist dabei auch die Beschreibung kulturell geprägter Menschenbilder und den damit verbundenen Wert- und Normvorstellungen, die das Verhalten der Individuen prägen. Die Analyse von Gemeinsamkeiten wie Unterschieden zwischen dem westlich geprägten Menschenbild der Psychologie und dem der afrikanischen, nah- und fernöstlichen PatientInnen dient als Voraussetzung dafür, eine möglichst effektive Vorgehensweise für den interkulturellen Austausch zu erarbeiten.
Arbeitsschwerpunkte:
· Kulturelle Aspekte in Beratung und Therapie bei der Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten
· Interkulturelle Kommunikation in Beratung und Therapie
Veranstaltungsort: Nürnberg
Veranstalter: Fortbildung für Betreuerinnen und Betreuer (FBB) abgelaufen